Es gibt viel zu tun:
Arbeit
Trotz der Fortschritte gegen die Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren gibt es im Kreis zu viele Menschen, die keine Beschäftigung finden. Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung aufgrund der weltweiten Finanzkrise wird diese Problematik noch weiter verstärken, es wird noch mehr Menschen geben, die ohne Arbeit sind, für viele Langzeitarbeitslose und auch für junge Menschenzeigen sich negative Perspektiven. Dabei ist der Kreis Soest durchaus eine wirtschaftlich attraktive Region mit einer hervorragenden
Infrastrukturausstattung (Autobahnen, Schienenverkehr, Regionalflughafen etc.),
die es zu erhalten und weiterzuentwickeln gilt.
Endlich gibt es auf der Ebene des Kreises Soest eine Wirtschaftförderungsgesellschaft, die die SPD seit Jahrzehnten gefordert hat.
Ihre Konstruktion entspricht nicht unseren Vorstellungen, trotzdem gehen wir davon aus, dass die Wirtschaftsförderung einen neuen Stellenwert bekommt. Die Wirtschaftsförderung arbeitet an der Optimierung unserer Standortfaktoren, um bisherige Arbeitsplätze zu sichern und neue entstehen zu lassen. Von der Arbeitsgemeinschaft Hellweg Aktiv erwarten wir die gezielte Förderung
von Arbeitslosen mit dem Ziel einer möglichst schnellen Reintegration in den Arbeitsmarkt.
Ein wichtiges Augenmerk richten wir darauf, dass Arbeitsplätze geschaffen werden, durch deren Bezahlung ein eigenständiges Leben möglich sein muss.
Die intensive Betreuung von Langzeitarbeitslosen soll in Zukunft wieder durch freie Träger wie die INI in Lippstadt und die SEN in Soest erfolgen.
Ein sozialer Arbeitsmarkt für alle, die nur schwierig zu vermitteln sind, ist durch
öffentlich geförderte Beschäftigungsverhältnisse sicherzustellen.
Zu einer modernen Gesellschaft gehört für uns eine gute Vereinbarkeit von Familie und erfolgreiches berufliches Arbeiten, sowohl für Frauen als auch für Männer. Dafür müssen wir entsprechende Angebote im Bereich der Betreuung
von Kindern und Jugendlichen machen.
Für alle ausbildungsfähigen und- willigen Jugendlichen sind Lehrstellen zur Verfügung zu stellen, bei Bedarf auch in vollzeitschulischen Ausbildungsgängen in unseren Berufskollegs.
Das Angebot an Arbeitsplätzen für Behinderte muss in Zusammenarbeit mit dem Integrationsamt des Landschaftsverbandes Westfalen optimiert werden. Durch offensive und regelmäßige Informationen muss so bei den Arbeitgebern die Bereitschaft gefördert werden, Menschen mit Behinderungen einzustellen.
