Ein Kernstück sozialdemokratischer Politik
Soziales und Gesundheit
Die Qualität der sozialen Sicherheit ist und bleibt das Kernstück sozialdemokratischer Politik auch im Kreis Soest. Unsere Sozialpolitik basiertauf den Grundsätzen der Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Solidarität und Integration.
Deshalb ist die Sozial- und Gesundheitspolitik im Kreis so zu gestalten, dass sie Grundlage für eine fundierte Vor- und Nachsorge ist und deren Umsetzung gewährleisten hilft.
Es ist ein bedarfsorientiertes Angebot ambulanter und (teil-) stationärer Hilfen zu schaffen, damit Kranke, Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren so lange wie möglich in ihrer eigenen Wohnung und in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können. Dafür ist die Wohnberatung im Kreis Soest(z.B. in Werl) auszubauen.
Die hausärztliche Versorgung ist vorausschauend zu beobachten. Bei sich abzeichnenden Defiziten sind Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Die „Kommunale Gesundheitskonferenz“ beim Kreis Soest wird regelmäßig tagen, um Aktivitäten der verschiedenen Ebenen zu koordinieren. Die
kommunale Gesundheitsberichterstattung ist deutlich zu optimieren, um Problemfelder möglichst frühzeitig zu erkennen, zu analysieren und Maßnahmen anzustoßen.
Einer Förderung von Behindertenorganisationen und Selbsthilfegruppen, auch materiell, kommt große Bedeutung zu. Der auch im Kreis Soest große Anteil
von Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit Migrations-hintergrund fordert Integrationskonzepte, die schon in frühester Kindheit ansetzen, aber auch in
anderen Lebenssituationen greifen.
Ausdrücklich setzen wir uns dafür ein, junge Menschen aus Zuwandererfamilien zu ermutigen, eine Beschäftigung beim Kreis und in
unseren Städten und Kommunen anzustreben.
Der Gesundheitsstandort Kreis Soest ist aus wirtschaftsstrukturellen und sozialpolitischen Gründen zu erhalten und weiter zu entwickeln. Hierzu gehören unsere privaten und kommunalen Krankenhäuser, die Kliniken des Landschafts-verbandes und gleichermaßen unsere drei Bäder mit ihren präventiven und rehabilitativen stationären Einrichtungen und ihren teilstationären und ambulanten Dienstleistungen. Wir setzen uns für deren stabile wirtschaftliche Entwicklung ein. Im Mittelpunkt steht hierbei für uns die Zufriedenheit der Patienten und Kunden auf den Grundlagen eines innovativen Managements, guter Zusammenarbeit und motivierter und zufriedener
Mitarbeiter.
Bei Unfällen und plötzlichen Erkrankungen entscheiden oft Minuten über Leben und Gesundheit. Deshalb muss ein effizienter Rettungsdienst im Kreis Soest organisiert sein, der mit bestens geschultem Personal und vorbildlicher Ausstattung arbeitet. Die herrschenden Standards bedürfen dabei einer
kontinuierlichen Überprüfung.
Wir erwarten, dass eine Hilfsfrist von 10 Minuten in 95 % der Einsätze erreicht wird.
Die neue Kreisleitstelle muss dazu ebenso einen Beitrag leisten wie der Neubau einer Rettungswache in Werl.
Natürlich ist die Ausrüstung aller Rettungsfahrzeuge mit Navigationssystem unverzichtbar.
Die Kreisfeuerwehrzentrale ist in das neue Rettungszentrum zu integrieren,um Synergien zu schaffen und die Dienste zu optimieren.
Bei einer Integration der Polizeileitstelle sind die Rahmenbedingungen wie Finanzierung durch das Land, Datenschutz u. a. exakt zu analysieren, bevor Entscheidungen getroffen werden.
Zur besseren Koordination und zur wesentlichen Effizienzsteigerung der Aktivitäten in den Kommunen fordern wir die Einführung eines kreisweiten Familienpasses, der den betroffenen Familien ein wesentlich größeres Angebot macht.
