Für Bildung und Chancengleichheit
Kinder- und Jugendpolitik
Junge Eltern wollen Beruf und Familie miteinander vereinbaren und brauchen Entlastung bei der Betreuung ihres Nachwuchses durch qualitativ gut ausgestattete Einrichtungen mit ausreichenden Öffnungszeiten im Anschluss an die Elternzeit.Wir unterstützen deshalb Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Eltern.
Unsere Kommunalpolitik fördert Bildung und Chancengleichheit. Frühe und gute Bildung prägt die weiteren Lebensschritte. Für uns sind
Kindertagesstätten deshalb Bildungseinrichtungen. Es war richtig, dass die rot-grüne
Bundesregierung durch die Gründung von zahlreichen örtlichen „Bündnissen für
Familie“ die Aufmerksamkeit der Kommunalpolitik auf dieses wichtige Handlungsfeld gelenkt hat. Viele gut funktionierende kommunale Netzwerke haben Ideen entwickelt und auf ihre Wirksamkeit in der Praxis hin überprüft.
In 2008 wurde endlich, auch auf unser Drängen hin, ein Bündnis für Familie auf Kreisebene gegründet, das zu einer besseren Vernetzung aller Akteure in der Kinder und Jugendpolitik führen soll.
Die Entwicklungsprozesse von Kindern verlaufen sehr unterschiedlich und bieten unterschiedliche Chancen und Möglichkeiten für das Aufwachsen. Den positiven Entwicklungschancen vieler Kinder und Jugendlicher stehen zunehmend Benachteiligungen gegenüber. Nicht allein große Ausbildungsplatz- und Berufsnot und wachsende Armut, auch neue Not- und Konfliktsituationen belasten Kindheitsund
Jugendphasen und führen zu Gefährdungen und Risiken. Hier muss der Kreis gegensteuern.
40 Im Familienatlas der Bundesregierung belegt der Kreis Soest einen hinteren Rang.
Dies muss verbessert werden. Konkret steht die SPD im Kreis Soest für folgende Punkte:
dafür haben wir uns eingesetzt. Wir begrüßen das „Team Willkommen“ und unterstützen dessen Arbeit.
Sprach- und Gesundheitsförderungen müssen frühzeitig und gezielt beginnen. Wir helfen den Kindertageseinrichtungen beim Ausbau dieser
Qualitäten und unterstützen Familienzentren mit ihrem breiten Angebot.
Kindertagesstätten, muss deshalb ausgebaut werden.
Ganztagsbetreuung die Voraussetzungen schaffen.
Das Kindeswohl hat oberste Priorität.
Jugendeinrichtungen im Kreisgebiet ausgeweitet wird und durch die Einplanung einer „freien Spitze“ auch finanziell die Möglichkeit besteht, auf plötzliche Bedürfnisse flexibel reagieren zu können. Darauf werden wir bei der Erstellung des nächsten Jugendhilfeplanes besonders achten.
verbessern. Das Bündnis für Familien bietet u. a. hierzu eine gute Plattform.
