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Pressemitteilung:

14. Dezember 2011

Kurze Beine – kurze Wege“ handlungsleitendes Prinzip

„Das Prinzip „Kurze Beine – kurze Wege“ gilt in Nordrhein-Westfalen auch weiterhin“, freut sich die heimische Landtagsabgeordnete Marlies Stotz (SPD) und nimmt in damit Bezug auf die aktuell vorgelegten Eckpunkte vom Schulministerium zur Sicherung von kleinen Grundschulstandorten in Zeiten stark rückläufiger Schülerzahlen.
„Nun können Kommunen verlässlich zum Schuljahr 2013/14 planen. Wichtig ist uns dabei, den Städten und Gemeinden insbesondere im ländlichen Raum mehr Gestaltungsspielräume zu ermöglichen, um ein wohnortnahes Angebot an Grundschulen aufrecht zu erhalten,“ begrüßt die Bildungspolitikerin das neue Konzept zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen und wohnortnahen Grundschulangebotes in NRW der rot-grünen Landesregierung. „Über die Senkung des Klassenfrequenzrichtwertes, der Möglichkeit des jahrgangsübergreifenden Unterrichtes sowie die Teilstandortlösungen werden kleine Grundschulstandort, wie wir sie im Kreis Soest häufig vorfinden, im Sinne der Eltern erhalten bleiben.“ Auch einzügige Grundschulen sind danach künftig möglich, bislang war dazu zwingend die Zweizügigkeit vorgeschrieben. Auch die Mindestgröße einer Klasse ist von 18 auf 15 Schüler gesenkt worden. Gleichzeitig soll in Zukunft keine Klasse mehr als 29 Schüler aufweisen. „Mit diesem Konzept beweist die rot-grüne Landesregierung einmal mehr, dass Bildung höchste Priorität hat. Denn für die Umsetzung werden mehr Lehrerstellen benötigt. Im kommenden Haushaltsjahr werden bereits 300 zusätzliche Stellen hierfür zur Verfügung gestellt. Das ist gut angelegtes Geld“, so Marlies Stotz abschließend.

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