„Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten Warstein

„Die Rettungswache Warstein am Krankenhaus Maria Hilf ist ein guter Standort, der nicht infrage gestellt wird!“ Diese Überzeugung von Norbert Kelbert, dem Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Soest, fand beim Besuch der SPD-Abgeordneten des Soester Kreistages ungeteilte Zustimmung. Ein anderer Standort mehr in Richtung Kreismitte hingegen dürfte negative Auswirkungen auf die Hilfsfristen haben und werde abgelehnt, hieß es sowohl von Seiten der Rettungsexperten als auch von Seiten der Kreistagsabgeordneten. Übereinstimmende Meinung: „Der Standort Warstein bleibt auf Dauer gesichert!“ SPD-Fraktionsvorsitzender Wilfried Jäger sprach gar aufgrund der engen und gut funktionierenden Kooperation des Kreises Soest mit dem Warsteiner Krankenhaus von einer „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten. Umso notwendiger sei der ins Auge gefasste Umbau der Rettungswache, „weil die derzeitigen Funktionalitäten nicht so sind, wie man sich das vorstellt“. Für die Erweiterung und Modernisierung der Wache habe der Kreistag zuletzt rund 300.000 Euro bereitgestellt, erklärte der Dezernent für Ordnung, Gesundheit und Verbraucherschutz bei der Kreisverwaltung, Ralf Hellermann. Seit 1997 sei die Rettungswache am Krankenhaus in Warstein untergebracht und verzeichnete ständig steigende Einsatzzahlen. Hellermann kündigte an, dass mit dem Innenausbau Ende des Jahres begonnen werde. Das bedeutet mehr Platz und vor allem zeitgemäße Sozialräume, wie sich die SPD-Kreistagsabgeordneten bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten überzeugen konnten. Zuvor hatte der Geschäftsführer des Krankenhauses Maria Hilf, Stefan Kentrup, die Einrichtung vorgestellt, die pro Jahr rund 6.000 stationäre Patienten aufnimmt und in der rund 220 neue Erdenbürger das Licht der Welt erblicken. Auch sei man aktiv in der ambulanten Versorgung und verfüge überdies in Anröchte über ein Medizinisches Versorgungszentrum. Über das Krankenhaus werde auch die notärztliche Versorgung für den Rettungsdienst optimal geregelt. Sowohl Dezernent Ralf Hellermann als Vertreter der Kreisverwaltung wie auch Fraktionsvorsitzender Wilfried Jäger für die SPD-Fraktion und Geschäftsführer Stefan Kentrup wünschten sich übereinstimmend, dass die gute Zusammenarbeit auch weiterhin in bewährter Weise bestehen bleiben möge. Foto: Bei einem Rundgang durch die Rettungswache Warstein überzeugten sich die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion von der Leistungsfähigkeit der Einrichtung. Teamleiter Rolf Crebe (rechts im Bild) geleitete de Gäste durch die Wache, während Dezernent Ralf Hellermann (links) über das Erweiterungsvorhaben informierte.