Hilfen für Auszubildende in Alten- und Krankenpflege / SPD: Kreis soll Bedarf an Schulsozialarbeit ermitteln

Bild: colourbox

Hinweise aus der Pflegekonferenz und der Arbeitsgemeinschaft Pflege des Kreises Soest haben eine erschreckende Tatsache zu Tage gebracht: In den Fachseminaren Altenpflege bricht ein hoher Anteil der Auszubildenden den Ausbildungsgang vorzeitig ab und erreicht somit nicht das berufliche Ziel. Diese Thematik hat jetzt die SPD-Fraktion des Soester Kreistages aufgegriffen und versucht, mit einer Eingabe bei der Kreisverwaltung gegenzusteuern.

„Denn“, so die SPD in ihrem Antrag, „in Anbetracht der hohen Bedarfszahl in den Berufsgruppen Pflege und Gesundheits- und Krankenpflege im Rahmen der demografischen Entwicklung ist dies nicht weiter hinnehmbar“. SPD-Kreistagsabgeordnete Susanne Helfrich (Lippstadt), zugleich Vorsitzendes des Kreis-Sozialausschusses, macht deutlich: „Wir können es uns nicht leisten, Menschen, die sich für die Berufsausbildung im Bereich Pflege entschieden haben, auf ihrem Ausbildungsweg zu verlieren!“

Die Sozialdemokraten haben daher in einem Antrag die Kreisverwaltung aufgefordert, unter Einbeziehung der Ausschüsse Gesundheit und Soziales den Bedarf an Schulsozialarbeit bei den Fachseminaren der Altenpflege und den Ausbildungsstätten der Gesundheits- und Krankenpflege zu ermitteln. Aus den Erkenntnissen sollen dann Vorschläge zur Unterstützung der Auszubildenden unterbreiten werden.