Die SPD Delegation angeführt von Landratskandidat Christian Klespe (vordere Reihe, 4. v.l.) gemeinsam mit den Gastgebern des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes. Bild: SPD

Diskussion im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse

Nachdem die sozialdemokratischen Abgeordneten im Kreis Soest zunächst einen Bauernhof in Büderich besucht hatten, folgten Wolfgang Hellmich MdB, Marlies Stotz MdL, Annette Watermann-Krass, MdL und Agrarexpertin im Düsseldorfer Landtag sowie Christian Klespe und Wilfried Jäger aus dem Kreistag einer Einladung des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes in das Landwirtschaftszentrum Haus Düsse, dessen Leiter Dr. Arne Dahlhoff den Gästen seine Einrichtung vorstellte.

Durch Experten des Hauses wurden den sozialdemokratischen Politikern Stallungen im Bereich der Milchwirtschaft und der Ferkelzucht vorgestellt, die modernsten ökologischen und zugleich auch ökonomischen Ansprüchen Rechnung tragen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, Chancen der Digitalisierung, eine hohe Bedeutung des Tierwohls, Umweltverträglichkeit und Verbraucherorientierung seien Kriterien, an denen sich eine zeitgerechte Landwirtschaft zu orientieren habe, so die Referenten. Wichtig sei es, dass die vorbildhaften Einrichtungen Grundlage für die Ausbildung und Qualifikation des landwirtschaftlichen Nachwuchses seien, um einen Transfer der modernen Erkenntnisse in die praktische Arbeit der Bauernhöfe auf den Weg zu bringen. In einer sich anschließenden intensiven Diskussion mit den Landwirtschaftsvertretern, u.a. dem Kreisverbandsvorsitzenden Josef Lehmenkühler, dem Kreislandwirt Dirk Schulze-Gabrechten und dem Geschäftsführer Burkhard Schröer wurden zunächst die Besonderheiten der hiesigen Landwirtschaft erörtert, die sich durch hervorragende Grundlagen im Gebiet der Soester Börde auszeichne und die selbst auch bei drohender Trockenheit sehr gute Ergebnisse liefern könne.

Einmütigkeit herrschte zwischen Politik und Landwirtschaft, dass beide Seite an einer optimalen Landschaft interessiert seien, sie sowohl den Fragen der Ökonomie als auch der Ökologie verpflichtet sei. Beispielgebend auch für andere Regionen sei die enge und vertragliche Zusammenarbeit zwischen der Naturschutzbehörde, den Umweltverbänden und der Landwirtschaft im Bereich des Vogel- und Insektenschutzes. „Wir sind hier auf einem guten Weg, den es mit gemeinsamen Überlegungen fortzusetzen und zu intensivieren gilt;“ so unser Landratskandidat Christian Klespe.