Fahrzeugspuren "über" den Kreisel sind deutlich zu erkennen. Bild: Manuela Gamann

SPD strebt sachgerechte Lösung an

Die Verkehrssituation in Bad Waldliesborn im Bereich zwischen Holzstrasse und Lambertweg stand im Mittelpunkt eines Ortstermins der SPD auf Stadt- und Kreisebene. Laut Direktion Verkehr der Kreispolizei handele es sich im Bereich des Kreisverkehrs in Höhe der Werkstatt für Behinderte der Lebenshilfe, der Kita Tandem und der Don-Bosco-Schule zwar keineswegs um einen Unfallschwerpunkt, so zeigte die Begehung durchaus ein Bündel von Möglichkeiten der Verbesserung. Der Schneefall offenbarte ein Problem mit verkehrswidrigem Verhalten mancher PKW und LKW. So fanden die Genossen bereits deutliche Spuren von Fahrzeugen, die mitten über den Kreisel gefahren sein mussten, vor. Darüberhinaus, war dieses Verhalten im Verlauf des Ortstermins noch mehrfach zu beobachten. „Ich bin fassungslos! Selbst an einem Sonntag bei schwierigen Verkehrsbedingungen lassen manche Rowdies nichts aus. Diesem Leichtsinn muss dringend durch eine praktikable Gestaltung des Kreisel Einhalt geboten werden“ so Mathias Marx Lippstädter Ratsherr. Den Sozialdemokraten ist neben der Momentaufnahme jedoch wichtig, die gesamte Situation in diesem Bereich in den Blick zu nehmen. Susanne Helfrich SPD Kreistagsabgeordnete macht deutlich, dass Einzelmaßnahmen leider häufig nur ein Flickwerk darstellen. „Wir wollen mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und auch die Interessen der Anwohner in den Blick nehmen. So berichtete Martin Schulz als ehemaliger Ratsherr und betroffener Anwohner von der Lärmbelästigung durch die vielen, die Maut umfahrenden LKW und durch unnötige Beschleunigung zwischen diesem Kreisel und dem nach wenigen hundert Metern folgenden Kreisverkehr in Höhe der Quellenstrasse. So wollen die Sozialdemokraten ein Paket von Ideen auf Kreis- und Stadtebene einbringen und mit den Experten der Verkehrskommission diskutieren und umsetzen. Beispielhaft sind dies, neben einer möglichen Begrenzung der Geschwindigkeit auf 30 km/h, beginnend vor der Einfahrt der Werkstatt für behinderte Menschen bis einschliesslich des Kreisel an der Einmündung der Quellenstrasse. „Diese Maßnahme bringe ebenfalls mehr Sicherheit für die beidseitige Bushaltestelle dazwischen“, so Udo Strathaus Mitglied im zuständigen städtischen Ausschuss. Darüber hinaus sollte eine Beschilderung erfolgen, die auf querende Kinder hinweise und wegen des fehlenden Bürgersteig an der westlichen Seite des Lambertweg, in Höhe der Zweigstelle der Werkstatt für behinderte Menschen eine Überquerungshilfe geschaffen werden.